Samstag, 28. November 2009

Der Sueden Vietnams

Halli Hallo...da sind wir wieder ;-) Es ist wieder einige Zeit vergangen und es gibt viel zu berichten:

Nachdem wir Zentralvietnam hinter uns gelassen haben, fuehrte uns unser Weg in den fruchtbaren Sueden. Nah Trang...eine Stadt direkt am Meer, ideal zum relaxen, tauchen, feiern und die Sehenswuerdigkeiten mit dem Moped zu besichtigen. Hier wird einem auf keinen Fall langweilig. Wir genossen den schoenen Strand mit den hohen Wellen und brachten unserer netten Rezeptionistin Deutsch bei (was gar nicht so einfach ist und sich sehr witzig anhoert).

Um die 3 kleineren Insel der Umgebung zu erkunden, buchten wir um 4 Euro eine Bootstour, die voller Ueberraschungen steckte ;-). Wir schnorchelten in einer Bucht, tanzten mit der ganzen Bootruppe zu den Klaengen der "besten Band" Vietnams (siehe foto ;-) und tranken 1, 2 Glaeser Reiswein, auch Happy Water genannt, mitten im Meer. Nha Trang war ein wirklich schoenes Erlebniss.

Weiter gings mit dem Bus nach Dalat. Dalat liegt auf 1500 Meter und so mussten wir anstatt Flip-Flops und T-shirt, feste Schuhe und einen Pullover auspacken. Da in dieser Stadt die Sehenswuerdigkeiten weit verstreut liegen, beschlossen wir ein Moped auszuleihen. Sehr schoene Bergvoelker, schoene Natur und aggressive Uhrenverkaeufer auf dem Markt. Eines der lieblings Hobbies von Marcel ist es zu handeln, doch bei diesem Verkaeufer haette er es lieber sein lassen sollen. Anstatt eine Uhr bekam er zwei Schlaege in den Bauch. Zitat von Marcel: "Wollte gerade zurueck fighten, wurde aber ziemlich schnell dunkel und wir mussten nach Hause!!"

Ho Chi Minh City oder Saigon, wie sie immer noch von vielen Einheimischen genannt wird, ist eine mega Stadt :-)...hier tirfft man Menschen aus aller Welt. Wir fanden unser Zuhause dieses mal im Backpackerviertel von Saigon. So ein sauberes Zimmer wie hier, hatten wir noch nie. Apropo Zimmer... wir versuchen immer die billigeren Hostels ausfindig zu machen, die meisten Zimmer sind dann ziemlich klein, mit einem altem Bett darin - das wars auch schon. Wir liefen die Sehenswuerdigkeiten an einem Tag per Fuss ab, ein unbedingtes MUSS wenn man in Saigon ist, ist das Kriegsrelikt-Museum, frueher "Museum der amerikanischen und chinesischen Kriegsverbrechen" genannt, was eindeutig besser dazu passen wuerde. Das Museum ist ein Touristen Magnet. Tatsaechlich kann einem das Studium der auf Fotos dokumentierten Grausamkeiten ganz schoen nahe gehen. Vorallem die vielen Bilder der Opfer chemischer Waffen schockieren sehr!! Manche sagen, der Besuch ist ein Muss - andere meinen: Das muss ich mir nicht antun.

Eine weitere Attraktion in der naehe Saigons sind die Cu Chi Tunnel. Die ersten Tunnel wurden im Jahre 1948 im Kampf gegen die französischen Kolonialregime ausgehoben. Bauernfamilien brachten in ihnen ihre Vorräte und manchmal auch sich selbst in Sicherheit. Sie dienten auch als Versteck für Munition und Waffen.

Dieselben Tunnel benutzten die Vietnamesen als Jahre später die Amerikaner ihre Quartiere in Saigon errichteten.

Im Jahr 1968 erstreckte sich das unterirdische Netz über eine Strecke von insgesamt mehreren hundert Kilometern. Die Tunnel führten ca. 5 bis 6 m unter die Oberfläche und bestanden an einigen Stellen sogar aus mehreren Stockwerken. Manche Tunnel verliefen sogar unter Flussläufen und waren nur unter Wasser zu erreichen. Außerdem werden Panzer und verschiedene Arten von Fallen zur Schau gestellt.

Da unsere Touristenvisium balt ablaeuft machten wir uns auf den Weg ins Mekong Delta. Die meisten Leute leben und arbeiten auf dem Mekong Fluss (grosse Fischfarmen). Die kleinen Blechhaeuser haben kein Strom, kein sauberes Wasser, dass heisst waschen im dreckingem Mekong. Da bringen uns keine Zehn Pferde hinein. Fuhren dann weiter mit dem Boot von Chau Doc ins benachbarte Kambodscha. Die Fahrt war lang, aber auch wirklich schoen, dass Mekong Gebiet vom Fluss aus zu beobachten.

Nun sind wir in Kambodscha, erfreuen uns an Phnom Penh und Siem Reap. Morgen gehts um 05:00 Uhr zu den Tempel von Angkor...angeblich ein unvergessliches Erlebnis, wir werden sehen und euch dann weiter berichten :-)

Bis bald eure Weltenbummler


Dalat


Tiere in freier Wildbahn ;-)




Nha Trang



Die beruehmten Cu Chi- Tunnel des Vietnamkriegs

Alleine in Cu Chi exestieren ueber 220 km lange. Jedoch sollten nur Leute ohne klaustrophobische Aengste hinuntersteigen.
(in den kleinsten und schmalsten Tunnel, hatte von unserer Gruppe nur Cello platz :-)



Schnorchel-Partyboot...mit anschliessender Floatingbar und der "besten" Band Vietnams-
see you on MTV

Sonntag, 15. November 2009

Zentralkueste Vietnams

Entlang des Kuestenstreifens zwischen Hue, der ehmaligen Hauptstadt, und dem alten Handelshafen von Hoi An befinden sich viele historische Staetten und Pagoden. Waehrend des Vietnmakriegs wurden in diesem Teil des Landes ein paar der blutigsten Gefechte ausgetragen.

Hue
Nach einem Tag Erholung (Strand, lange Schlafen...) machten wir uns auf Hue zu erkunden.
Die Stadt Hue ist sehr ueberschaubar und dennoch gibt es viel zu sehen und entdecken. Die meisten Sehenswuerdigkeiten koennen leicht mit dem Fahrrad erreicht werden und so beschlossen wir fuer die naechsten 2 Tage ein Fahrrad zu mieten. Besonders schoen ist es am Abend den Parfuemfluss entlang zu schlendern und das farbenfrohe Spiel der Trang Tien Bruecke zu beobachten :)

...nach 3 Tagen Hue gingst mit dem Open Tour Ticket nach Danang!

Danang
Danang ist die viert groesste Stadt Vietnams und gerade dabei sich zu einer groesseren Touristenstadt zu entwickeln. Alles ist etwas chaotisch und es ist nicht leicht sich mit oeffentlichen Verkehrsmittel fortzubewegen! Wir besichtigten bei bruehtender Hitze das Cham Museum...das einzig wirklich Intressante in Danang.
Schon am naechsten Tag beschlossen wir daher weiter in den Sueden zu reisen...

Hoi An
Hoi An selbst ist eine sehr schoene, ruhige und doch belebte Stadt. Im franzoesischen Stil gebaut, kleine Gassen, bunte Haeuser, viele Restaurants direkt am Fluss, grosse Maerkte und dementsprechend auch viele, viele Toursitengruppen.
Die einzelnen Haeuser, die nahe beinander liegen, sind schmal und fuehren weit ins Innere. Zur Strassenseite befindet sich das Geschaeft der Familie, im Mittelteil ein Innenhof fuer die Entspannund und im hinteren Teil der Wohnbereich.

Die Einheimischen sind wie fast alle Vientamesen sehr freundlich, jedoch auch aufdringlich. Kinder rennen einem hinterher und rufen laut "Hello", auf der Strasse und auf den Maerkten geht es wild her und jeder versucht dir etwas anzudrehen...so benutzten wir folgenden Satz sehr oft: "No thank you"
....unsere Verhandlungskuenste jedoch werden von Markt zu Markt immer besser :-)

An jeder Ecke bekommt man in Hoi An frisches Obst, Gemuesse oder Suessgebaeck. Auf dem Markt selbst gibt es einfach alles was man sich vorstellen kann...vorallem der extreme Fischgeruch entgeht keiner Nase.

Einen Nachmittag verbrachten wir am fast menschenleeren Cua Dai Strand. Dort erwartete uns weisser Sand, viele Palmen, blaues Meer und ein Sonnenbrand (war weniger schoen)


Sehr lecker: Teigtaschen mit Krabbenfuellung

Hoi An am Abend

Gegessen wird so oft es geht auf dem Markt, da es gut und billig ist.
...Sojasouse muss immer dabei sein :)

Die Altstadt von Hoi An

Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss.....wer hat sie geklaut?

Traumhafter Strand bei Hoi An
(Cua Dai Beach)

Vietnam

Mittagspause bei den Cyclofahrern

Ein Tempel in der Altstadt
(freier Eintritt ;-))


Wo ist die Ines?
Bei so viel schoenen Sachen ist es schwer zu wiederstehen :-(

Wir zwei in Danang

Das Eingangstor der verbotenen Stadt in HUE

...schon wieder mit dem Fahrrad unterwegs...

Montag, 9. November 2009

Ninh Binh/ Tam Coc/ Cuc Phoung Nationalpark

Auf der 3-stuendigen Busfahrt von Hanoi nach Ninh Binh, lernten wir eine 23 Jaehrige vietnamesische Medizinstudentin kennen, namens Thao! Sie lud uns zu sich nach Hause ein und so bekamen wir einen Einblick in das vietnamesische Familienleben und deren Kultur. Gemeinsam assen wir am Boden zu Abend. Es gab das typische aber leckere Essen (Reis, Fleisch, Gemuese, Nudelsuppe ect.)
Neu war fuer uns der selbstgemachte Schnaps ;)...den vorallem Marcel zu spueren bekam, sobald sein Glas leer war wurde es vom Thaos Vater wieder aufgefuellt ;)
Mit leichtem Kopfweh gings am naechsten Morgen nach Tam Coc. Tam Coc ist als die Halongbucht in den Reisfeldern bekannt und befindet sich ausserhalb von Ninh Bin. Eine Einheimische alte Dame paddelte mit uns in einem kleinen Ruderboot den Ngo- Dong Fluss entlang! Eine romantische Bootsfahrt zu zweit ;)
Zurzeit befinden wir uns in Hue wo wir ein bisschen faulenzen, da wir in den letzten 2 Wochen sehr viele Eindruecke und Erlebnisse hatten und die muessen jetzt erst mal richtig verarbeitet werden :-)
Bis bald :-)

Tempel in der alten Hauptstadt Hoa Lu

Ines mit netter Vietnamesin


Abschied bei Thao

Gemeinsames Abendessen mit Thaos Familie


Bootstour durch Tam Coc



Cuc Phuong Nationalpark

Marcel ! ?

Hoehle im Nationalpark

Mit dem Mountainbike durch den Nationalpark (18 km)

Viele Schmetterlinge begleiteten uns

Hoch giftige Schlange +angst+
guide sei dank :)

Monkey Rescue Center
Lustige Wartezeit am Banhof von Nin Binh
(der "kleine" wollte unbedingt mit uns mit ;)


Halong Bay/Cat Ba Island

Mit dem Bus von Hanoi nach Halong Bay Stadt haben wir 4 Studen gebraucht. Wenn man die oeffentlichen Verkehrsmittel nutzt ist man mehr mit Einheimischen in Kontakt. angekommen in Halong Bay Stadt gabs zum ersten Mal Pizza anstatt immer nur Reis und Nudeln ;) Von dort aus buchten wir auch unsere dreitaegige Bootstour durch Halong Bay.
Die Halongbucht ist ein Meisterwerk der Natur. Mehr als 3000 Inseln ragen aus dem Meer wenn man mit dem Boot hindurchfaehrt, weiters gibt es zahlreiche Hoehlen, die der Wind und die Wellen ins Gestein hineingefressen haben.
Unsere Tour beinhaltete den Besuch einer Hoehle, die Besichtigung des Nationalparks auf der Insel Cat Ba, sowie eine Uebernachtung auf dem Boot, inklusive Kajaktour!


Marcel und Ich auf der Insel Cat Ba
(Cat Co 2 Strand)
Wundervoller Ausblick auf den Cat Ba Nationalpark

Wanderung durch den Cat Ba Nationalpark


Furt go mit der Bootstruppe
Tiger Bier is the best :)


Natur pur...

Sonnenuntergang auf dem Boot

Felsformationen in der Halongbucht


Kajaktour

Marcel likes Vietnam :)



Hanoi

Am 30.09.09 flogen wir von Bangkok nach Hanoi. Wie euch sicher aufgefallen ist, hat sich unser Plan jetzt schon komplet gaendert...man weiss nie was am naechsten Tag auf einen zu kommt oder was einen erwartet....genau dass ist so schoen am Reisen!
Vom Verkehr her ist Hanoi sehr aehnlich wie Bangkok: hupende Autos, Mopetfahrer und Radfahrer wie Sand am Meer :). Da wir nur einen Tag in Hanoi verbrachten, nuetzten wir den Tag fuer eine Sightseeingtour.
Was man auf jeden Fall anschauen muss, wenn man in Hanoi ist, ist der Ho Chi Minh Komplex. Hier befindet sich ein Museum wo man die Geschichte Vietnams naehr kennelernen kann. Weiters ist auch das Mausoleum wo sich die Ueberreste des Staatsmanns Ho Chi Minh befinden, sehr sehenswert. Leider hatten wir nicht das Glueck seine Ueberreste anzuschauen, da er sich gerade in Russland befindet (er wird dort praepariert ;).
Stromausfall im ganzen Hostel....mit dem muss man ueberall rechnen :) denn uns ist es bis jetzt fast in jedem Hostel passiert, dass wir ploetzlich im Dunklen gestanden sind! Dann ist es vom Vorteil die Minitaschenlampe immer griffbereit zu haben.

Typisch Vietnam, alte Frauen handeln mit Obst

Ines vor dem Ho Chi Minh Mausoleum

Wir auf dem Stelzenhaus im Ethnologischen Museum.

Wasserpuppentheater
Beim Besichtigen des Literaturtempel trafen auf David ;)

Im Hintergrund ist der Schildkroetentempel, das Wahrzeichen Hanois zu sehen :)
(Hoa Kiem See)